LHYRE – The D(e)ad Concept Tour
Ponyhof Club, Klappergasse 16, 60594 Frankfurt am Main Kort
mið. 09.12.2026 19:00
Von posthumanistischem Feminismus zu Alt-Pop: Lyhre sprengt die Grenzen zwischen Theater und Konzert.
Düster, unerschrocken und genreübergreifend demontiert Lyhre Themen wie Macht und demonstriert dabei ein eigenes Pop-Verständnis, das früh internationales Interesse weckt. Bereits mit ihrem Debüt trägt die Multi-Instrumentalistin, Komponistin und Singer-Songwriterin Musik zur Netflix-Serie „Elite“ bei und wird mit darauffolgenden Werken von Cannes Soundtrack für ihre cineastische Qualität anerkannt.
Klassisch ausgebildet, komponiert und produziert sie ihren eigenen Sound mit Einflüssen aus Alternative, Industrial und Barock und dekonstruiert auch in ihren Texten vor dem Hintergrund posthumanistischer und feministischer Theorien jegliche normativen Verständnisse. Sei es in ihren Songs, kopfüber auf der Bühne oder wenn sie ganze Soundtracks für Theaterstücke schreibt: schwer kategorisierbar, aber immer wiederzuerkennen, hinterlässt sie zunehmend Brandmale in der Musiklandschaft.
Regelmäßig werden Lyhres Arbeiten für Theaterhäuser wie die Volksbühne Berlin oder das Staatsschauspiel Dresden von Kritiken besprochen und erhalten unter anderem in der Produktion „Neometropolis“ am Stadttheater Gießen hohe Resonanz für die musikalische Leitung und Live-Performance. Auch internationale Tastemaker wie Metal Magazine und Earmilk benennen sie als Nachwuchskünstlerin, die „Grenzen verschiebt und eine neue Ära des Alternative einleitet“.
„Eine echte Entdeckung“ – das Hamburger Abendblatt hebt Lyhre während des Reeperbahn Festivals 2025 hervor.
Diese Wahrnehmung kulminiert in ihren Live-Auftritten. Von roher Theatralität bis Moshpits sind Lyhres Konzerte vor allem eines: intensiv. Umringt von ihren Instrumenten hämmert sie in die Tasten, zwischen Momenten, in denen man eine Stecknadel fallen hören könnte, und windet sich unter den Synthesizern hindurch in das aufgeladene Publikum.
Zuletzt supportet die Musikerin internationale Acts wie Isabel LaRosa und Just Mustard und tourt als Opener von ÄTNA durch Deutschland und die Schweiz. Mit ihrer kommenden EP „The D(e)ad Concept“, eine radikale Dekonstruktion des Konzepts „Patriarchat“ von der Antike bis in die Gegenwart techno-kapitalistischer Machtstrukturen, kündigt sie jetzt ihre erste Headline Tour an.
Flytjendur
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LyhreTo say that Lyhre has a certain aversion to being compartmentalised is a slight understatement. The Berlin-based singer-songwriter prefers to rip out the entire infrastructure and reassemble it in new creative forms. Her debut EP “Sad Cyborg” (2020) already showed that her understanding of pop pays scant regard to conventions or contemporary trends. In fact, Lyhre’s sound is influenced partly by her classical piano and vocal training, her work for the Volksbühne Berlin theatre and the Dresden State Theatre. It also draws on the crossover between digital sound synthesis and analogue experiments, futuristic electropop and cinematic film music, post-punk and industrial. Hard to pin down, but always recognisable, the multi-instrumentalist and composer leaves her mark on the local music landscape and shows, together with artists such as Katja Gaudard or Pat To Yan, that she can brilliantly implement projects that span all the disciplines. With new material such as her single “Iphigeniacore” (2025), she’s coming to us for the first time this year.